Die Kirche von Niederhosenbach

Die letzte Orgel der Sulzbacher Orgelbauerfamilie

Zum Gedenken an Martin Luther

Der Kleinbus MATZE

Unsere Kirche

Die Niederhosenbacher Kirche ist wie viele Kirchen in der Gegend über lange Zeit gewachsen. Der älteste Teil dürfte die Taufkapelle sein, die sich heute mit schönen Bögen darstellt. Hier dürfte schon im 13. Jahrhundert mit dem Bau begonnen worden sein. Später kamen Turm und Schiff hinzu. Mitte des 18. Jahrhunderts dürfte die Kirche im Jetztzustand fertig gewesen sein.

1896 wurde die Stummorgel in der Kirche installiert. Damit ist sie die letzte Orgel der Sulzbacher Orgelbauerfamilie, also der Schlusspunkt in dem großen Schaffen der Dynastie. Bei der Restaurierung 1994 wurde durch die Potsdamer Orgelbaufirma Alexander Schuke der Zustand von 1896 wieder hergestellt, inklusive der per pedes zu betreibenden Balganlage.

Zum Gedenken an den 400. Geburtstag von Martin Luther wurde die Linde 1883 neben die Kirche gepflanzt.

Der Förderverein der evangelischen Kirchengemeinde Wickenrodt hält alle zwei Jahre unter ihren Zweigen den "Hildebrechtmarkt" (Hildebrecht gilt als Vater der Hildegard von Bingen) ab. Ein mittelalterliches Flair entsteht rund um die Kirche.

Ziel des Fördervereins ist es, die Kirchengemeinde in materieller, finanzieller und ideeller Hinsicht zu unterstützen. Die Aktivitäten finden in der Senioren-, Kinder- und Jugendarbeit statt. Die Kirchengemeinde wurde bei der Anschaffung des Kleinbusses "MATZE" in erheblichem Maße unterstützt. Regelmäßige Einkaufsfahrten und der Transfer zu Veranstaltungen innerhalb der Kirchengemeinde werden organisiert. Gerade älteren Mitbürger wird so mehr Flexibilität ermöglicht. Das ehemalige Gebäude des Stierstalles im Oberdorf wird von ehrenamtlichen Helfern renoviert und soll für Veranstaltungen und Tagungen genutzt werden.